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 Landtagsabgeordneter für Bergstraße, Odenwald und Neckartal
 

Presse
17.02.2017, 08:48 Uhr | Übersicht | Drucken
„Bestmöglichen Voraussetzungen für moderne Kommunikation“
Land finanziert Digitalfunk im Landkreis Bergstraße mit weiteren 47.000 Euro


Der Aufbau des bundesweiten Digitalfunknetzes für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ist ein wichtiges Projekt für die innere Sicherheit in Deutschland. Das betonte der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stephan anlässlich der Zuwendung des Landes in Höhe von 47.466 Euro für Kommunen im  Landkreis Bergstraße zur Finanzierung der digitalen Endgeräte. Hessen übernimmt insgesamt sowohl die Kosten für den Aufbau als auch den Betrieb des Digitalfunks in Hessen.



 „Besonders hervorzuheben ist, dass das Land bezüglich der Finanzierung des Digitalfunks vor allem auch im nicht-polizeilichen Bereich große Anstrengungen unternommen hat und im Ländervergleich vorangeht. Hessen stellt damit die bestmöglichen Voraussetzungen für eine moderne Kommunikation innerhalb der Brand- und Katastrophenschutzbehörden bereit. Mit der hessenweit flächendeckenden Einführung des Digitalfunks rüsten wir unsere Einsatzkräfte zukunftsfähig aus“, so Peter Stephan.

 Im Rahmen der Einführung des Digitalfunks fördert das Land nun die Anschaffung der digitalen Endgeräte für die Freiwilligen Feuerwehren. In der mittlerweile dritten Charge sind nun 109 Zuwendungsbescheide in Gesamthöhe von mehr als 1,7 Millionen Euro versendet worden. Davon gingen vier Förderbescheide an die Kommunen Gorxheimertal (4.679 Euro), Lindenfels (16.303 Euro), Mörlenbach (18.719 Euro) und Neckarsteinach (7.763 Euro). Insgesamt investiert Hessen in das landesweite Großprojekt rund sieben Millionen Euro.

Bereits im vergangenen Dezember erhielt der Landkreis Bergstraße in der ersten Ausgabewelle Förderbescheide für die Kommunen Einhausen (6.599 Euro), Heppenheim (25.663 Euro), Hirschhorn (5.003 Euro), Lampertheim (22.342 Euro), Lorsch (11.322 Euro), Viernheim (10.416 Euro) und Zwingenberg (5.175 Euro) mit einem Gesamtvolumen von 87.000 Euro.

 Für viele der Rettungs- und Sicherheitskräfte ist der Digitalfunk als Kommunikationsmittel schon Alltag geworden. Bei vielen Großlagen konnte sich der Digitalfunk bereits bewähren, so etwa bei den Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt am Main.

„Daher setze ich mich dafür ein, dass auch die Ordnungspolizei Weschnitztal in den Digitalfunk eingebunden wird, was bisher nicht der Fall ist“, so Stephan.


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