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18.12.2009 - Übersicht | Drucken

Kein Chemieeinsatz bei der Maikäferbekämpfung im hessischen Ried

Peter Stephan: „Sachgerechte Entscheidung auf Basis fachlicher Gutachten!“

Maikäferbekämpfung im Hessischen Ried

 
  
„Ministerin Silke Lautenschläger hat Wort gehalten und auf Grundlage fachlich abgesicherter Untersuchungen einen sachgerechten Entschluss im Sinne der Biodiversität und des Umweltschutzes gefasst. Ich begrüße daher ihre Entscheidung, von einer chemischen Bekämpfung der Maikäfer im Hessischen Ried abzusehen“, sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, im Hinblick auf heutige Meldungen.
 
„Gleichwohl müssen auch weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden, der Herausforderung Herr zu werden, damit die Wälder im Hessischen Ried nicht kahl gefressen werden. Das Maikäferproblem ist noch lange nicht aus der Welt“, führte der CDU-Politiker aus.
 
Bei allen Strategien sei das Für und Wider sorgfältig abzuwägen. Im Fall der chemischen Bekämpfung scheide allerdings eine flächendeckende Anwendung aus, da das Mittel nicht in Wasserschutzgebieten oder in der Nähe der Wohnbebauung ausgebracht werden dürfe. „Durch die nur lückenhafte Anwendungsmöglichkeit ist der Erfolg der Maßnahme sehr in Frage gestellt“, ist sich Stephan sicher. Der zu erwartende Nutzen stehe demzufolge in keinem tolerierbaren Verhältnis zu den möglichen Nebenwirkungen und rechtfertige den zu betreibenden Aufwand „in keiner Weise.“
 
„Nach wie vor besitzt die Erarbeitung einer sachgerechten Strategie zur Eindämmung der Maikäfer und anderer Schadorganismen zum Schutz der Wälder im Hessischen Ried oberste Priorität, um die ökologischen Schäden zu minimieren und drohenden Vermögensverlusten zu begegnen“, so Stephan abschließend.

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